NBA01: Das große Ganze

Shownotes

Über Feedback freue ich mich immer: nobsagile@gmail.com

Kommentare und Diskussion gerne hier: https://forum.no-bullshit-agile.de/d/3-nba01-das-grosse-ganze

Zusammenfassung

In der ersten Folge von No Bullshit Agile bietet Thomas einen Überblick über die Themen, die im Podcast behandelt werden. Er stellt die fünf großen Kategorien vor: Menschen, Teams, Kunden, Projekte und Agilität.

Menschen: Die menschliche Komponente ist zentral. Themen wie Rollenverteilung, lebenslanges Lernen, Kommunikation und Führung stehen im Fokus.

Agilität: Hier werden die Grundprinzipien, das Agile Manifest und verschiedene agile Methoden wie Kanban und Extreme Programming besprochen.

Teams: Es geht um selbstorganisierte Teams, Kapazitätsplanung, Continuous Delivery und den Umgang mit Feedback.

Kunden: Die Zusammenarbeit mit Kunden, das Management von Angeboten und das Einbinden klassischer Budgetplanungen sind wichtige Themen.

Projekte: Methoden zur Planung und Gestaltung von Projekten mit Kunden, inklusive User Stories, User Story Mapping und Refinement.

Der Podcast legt großen Wert auf Praxisnähe und will agile Prinzipien auf verständliche Weise vermitteln.

Transkript anzeigen

Hallo und herzlich willkommen bei NoBullshit Agile. Mein Name ist Thomas. Ich bin Teil eines agilen Teams und bespreche hier jede Woche Themen aus der agilen Projektwelt. Dabei orientiere ich mich an den großen Kategorien Menschen, Teams, Kunden, Projekte und Agilität. Mein Fokus liegt auf der Praxis, daher auch der Name NoBullshit Agile. Dies hier ist Folge 1 und es geht heute um einen Überblick über die Themenwelt, die uns in diesem Podcast erwartet. Zuerst einmal ein paar Worte über mich. Ich mache seit über 20 Jahren Projekte im Bereich Softwareentwicklung. Ich habe angefangen mit ganz klassischen Projekten. Ich bin tatsächlich auch IPMA zertifiziert. Damit will ich jetzt nicht angeben, damit will ich nur sagen, ich kenne so die klassische Projektwelt. Wir haben dann gewechselt, mal auf Scrum für eine längere Zeit. Da werde ich sicherlich in einer der nächsten Folgen ein bisschen was darüber erzählen und bin dort Product Owner zertifiziert. Ich bin ein großer Fan von Canman. Das ist auch das, was wir schlussendlich machen und dort bin ich Canman Professional. Wie schon gesagt habe, ich arbeite in einer Agentur, die Software entwickelt für Kunden. Neben der Softwareentwicklung machen wir noch Beratungsleistungen. Und dort bin ich ja, zum Beispiel schon beim ersten Punkt, was bin ich überhaupt? Ich bin halt kein Projektleiter, zumindest nicht aus der Agilensicht. Und auch dieses Thema, welcher Rollen gibt es denn in der Agilensicht? Wäre ich in einer Folge besprechen. So viel erst mal zu mir. Wie ich schon gesagt habe, heute soll es erst mal um das große Ganze gehen. Den Überblick, was erwartet uns hier im Podcast, was ist überhaupt die Agile Welt? Dazu habe ich hier vor mir eine riesengroße Mindmap, um diese Themen überhaupt irgendwie im Überblick zu behalten. Wir werden nämlich feststellen, diese Themenwelt ist riesig. Was ich aussagen kann, deswegen heißt der Podcast, wie gesagt, auch no bullshit agile. Ich werde in den nächsten Folgen versuchen, das alles so praxisnah wie möglich zu halten. Es gibt viele Literature, es gibt viele Meinungen dazu. Ich erzähle hier gerne das, was sich für mich einfach bewährt hat. Die großen Kategorien, die ich vorhin erwähnt habe, also Menschen, Teams, Kunden, Projekte und Agilität, die hätte man sicherlich auch ganz anders bilden können. Und ich hatte auch ganz andere Mindmaps dazu. Das soll für mich vor allen Dingen erst mal als eine Orientierung dienen. Ich würde gerne immer wieder auf einzelne Punkte eingehen und die in dieser Mindmap auch einsortieren, damit du auch einen Kontext hast, wo ist ein Thomas gedanklich gerade überhaupt. Fangen wir einfach mal an. Und zwar steige ich ein mit dem, meiner Meinung nach, am wichtigsten Element, nämlich Menschen. Die menschliche Komponente in jedem Projekt, ob es jetzt agile ist oder nicht, ist in meinen Augen die allerwichtigste. Und in der Agilenwelt wird die auch deutlich hervorgehoben. Worum wird es da gehen? Nur um ein paar Punkte mal zu nennen, ich hatte es vorhin schon mal angedeutet, welche Rollen gibt es denn überhaupt? Ich zum Beispiel bin halt kein Projektleiter in anderen Projekten, würde ich mich Projektleiter nennen oder in anderen Organisationsformen. Aber in der Agilenwelt bin ich das nicht. Und dann stellt sich sicherlich sofort die Frage, ja was bin ich denn dann und es gibt darauf Antworten. Das zweite, was sicherlich wichtig ist, ist das ganze Thema lebenslanges Lernen. Das betrifft nicht nur mich, das betrifft halt, ich sage mal, das ganze Unternehmen, jeden einzelnen, jedes Team. Und auch da würde ich ganz gerne ein bisschen was zu erzählen, da werden wir sicherlich einiger Folgen drüber haben. Das dritte ist Kommunikation. Wie gehen wir miteinander um? Wie gehen wir mit unseren Kunden um? Wie gehen wir vielleicht mit anderen Teams um? Und da natürlich das große Thema, wie kommt man zum Beispiel innerhalb eines Teams zur Entscheidung? Und die weitere Komponente im Bereich Mensch ist sicherlich Führung. Ich bin mir sicher, ihr habt das schon mal gehört, Leadership auf allen Leveln ist ein großes Thema. Anführung hängt auch immer das Thema Selbstorganisation dran. Wie schafft man es, das Team sich selbst organisieren? Es gibt ein paar Führungsprinzipien, die sicherlich helfen. Es gibt ein ganz tolles Buch, da würde ich ein bisschen was drüber erzählen wollen, das nennt sich Elastic Leadership. Der nächste große Zweig in meiner Mindmap ist das Thema Agil. Da wird es natürlich um die Grundprinzipien und unsere Fundamente gehen. Das ist natürlich das Agile Manifest und die 12 AG im Prinzipien. Und da komme ich wieder zurück zu dem Thema nur Bullshit. Wenn wir uns nämlich mal angucken, was eigentlich die Wurzeln von Agil sind, dann stellen wir sehr schnell fest, so kompliziert ist es nicht, zumindest in der Theorie. Es gibt halt dann Dinge, die oben drauf gesattelt wurden und die vermitteln auf diesen komplizierten Eindruck. Damit wir uns nicht missverstehen, Agilität in der Praxis umsetzen ist sicherlich kompliziert. Aber diese Fundamente, das Agile Manifeste und die Agilen Prinzipien sind schön leicht und schön händelbar und auch da werde ich sicherlich einige Folgen drüber machen. Dann gehe ich natürlich ein paar Agile Methoden durch und ich werde sehr viel Zeit mit "Kann man verbringen?" Bei "Kann man?" kann man sicherlich sagen, es ist eher ein Change Management Verfahren. Da kann ich sehr viel drüber erzählen, warum kann man sicherlich ein sehr geeignetes Mittel ist. Wir beschäftigen uns mit weiteren agilen Methoden, zum Beispiel Extreme Programming, sicherlich eine der Urformen und super spannend, um da hin zu gucken, um sich zum Beispiel gewisse Dinge auch aus Extreme Programming zu klauen. Viele von euch verbinden höchstwahrscheinlich Agilität und Agile Projekte mit Scrum. Da habe ich eine ganz besondere Meinung zu. Ich halte nur um das einmal schon mal vorab zu sagen, Scrum für komplett ungeeignet. Für mich ist Scrum tatsächlich eher eine Management Methode. Sie neigt dazu schnell in ein Reporting zu kommen. Aber auch das wird sicherlich Thema in einer Folge sein. Wir beschäftigen uns mit Mischformen, wie zum Beispiel Scrum-Bahn, um zu gucken, ist das überhaupt geeignet. Neben den agilen Prinzipien und dem agilen Manifest und den Methoden werden wir sicherlich ziemlich tief einsteigen in Anforderungs Management und in wie definiere ich denn, was zu tun ist. Ihr habt es wahrscheinlich schon erahnt. Ich möchte mich gerne ausführlich mit User Stories beschäftigen und welches Potential User Stories überhaupt haben. Und dann habe ich hier noch einen ganz wichtigen Punkt, nämlich wie machen wir Projekte und dort gibt es eine super wichtige Komponente, nämlich Continuous Delivery. Der nächste große Ast sind dann die Teams. Hier würde ich ganz gerne eingehen auf selbstorganisierte Teams. Das hatten wir schon mal im Bereich Menschen. Hier kommt es natürlich wieder, das zeigt schon, wie stark alles verknüpft ist. Auch hier rede ich über Continuous Delivery. Was heißt das denn für Teams? Ich will aber auch über andere Dinge sprechen, so was wie zum Beispiel Kapazitätsplanung. Wie funktioniert das denn, wenn ein Team eine Kapazitätsplanung macht in der agilen Welt und schlussendlich müssen wir auf irgendeiner Art und Weise ja auch über Timings reden. Auch da spielt Kapazitätsplanung eine wichtige Rolle. Wir beschäftigen uns intensiv mit dem ganzen Thema Pull versus Push. An welcher Stelle eignet sich welches Prinzip und ich kann jetzt schon mal sagen, Pull ist definitiv das beste Prinzip, wenn ihr in einer Welt lebt, in der trotzdem noch Push stattfindet, also jemand sagt, was das Team als nächstes macht, bestimmt im Zweifel sogar einzelne Leute. Dann kann das in Phasen sogar eine Hilfe fürs Team sein, aber generell zeigt das schon so richtig agil seid ihr da noch nicht. Auch hier wird es um Konflikte gehen, auch hier wird es um Lebenslanges lernen gehen. Es geht natürlich um Methodiken, wie kann man Feedback-Zyklen einbauen, da fällt einem sicherlich eine Retro ein, aber es geht mir auch um Feedback innerhalb des Teams Verfahren wie zum Beispiel Pier Feedback. Kommen wir zum nächsten Zweig, nämlich der Zweigkunden. Hier werde ich über die Themen Angebot sprechen, da geht es dann darum, welche Art von Angeboten kann ich denn überhaupt machen. Wir werden sicherlich darüber sprechen, wie agil sind in unsere Kunden. Ich kann aus der Praxis sagen, viele sind es nicht, viele haben den Begriff mittlerweile gehört, viele denken sie wären es. Ich sehe zum Beispiel immer wieder Insignaturen, dass Kunden sich selber als zum Beispiel PO im Titel bezeichnen. Ich stelle aber immer wieder fest, ja die haben dann vielleicht meine Schulung gehabt oder was gelesen, aber sie setzen es nicht wirklich um, sie erfüllen diese Rolle gar nicht aus. Genau Angebote, wir wissen oder ich stelle das zumindest fest, dass wir manchmal trotzdem klassische Angebote brauchen, aber es gibt natürlich viele weitere Angebotsformen, Agil-Fest-Preis oder No Estimates, wenn hier Stichworte. Darauf möchte ich gerne eingehen. Ich möchte darauf eingehen, wie ihr den Kunden helfen könnt in der klassischen Budgetplanung, die natürlich manche Kunden noch haben. Ich möchte euch ein bisschen was darüber erzählen, wie wichtig es ist, den Kunden permanent zu begleiten. Da geht es mir vor allen Dingen um die Strategie des Kunden und wie wir da mit ihm zusammenarbeiten können. Und auch bei Kunden finde ich es enorm wichtig, eine permanente Feedback-Schleife zu haben. Ja und was wäre so ein Kunde ohne Projekte und was wären wir ohne Projekte? Der letzte Zweig in meiner Mindmap ist dann wirklich das Thema Projekte. Hier geht es mir unter anderem um Methoden, wie ich mit dem Kunden die Projekte planen und gestalten kann. Auch da wird das Thema Stories natürlich wieder auftauchen. Aber davor gibt es sicherlich weitere Methoden, die wir anwenden können und die enorm hilfreich sind. Sowas wie User Story Mapping oder Dimensional Planning. Mir geht es hier um das Refinement zu Projekten. Mir geht es darum, wie man daily gestaltet, das Projekt bezogen ist. Mir geht es um das Thema Organisation zusammen mit dem Kunden. Wie gestaltet man Joe Fix? Was hat sich da für mich bewährt? Auch hier wird es wieder um das Thema Kapazitätsplanung gehen. Ja und das soll es als Einführung in Noble Shit Agile eigentlich schon sein. Wie ich schon gesagt habe, es gibt diese fünf großen Säulen, an denen ich mich gerne entlang hangeln möchte und was mir halt super wichtig ist, ich möchte es so praxisnah wie möglich machen. Es wird Folgen geben, wo wir auch ein bisschen über Theorie sprechen, aber ich würde immer gerne ein bisschen was dazu erzählen, wie mache ich das in der Praxis, was habe ich probiert, was hat sich bewährt, was hat sich nicht bewährt. Ja und das soll es auch schon gewesen sein für heute. Nächste Woche gibt es dann die erste Folge zu einem ganz bestimmten Thema. Ganz ehrlich, ich weiß noch gar nicht zu welchem Thema, aber das werde ich schon finden. Falls du Feedback hast und darüber freue ich mich sehr, dann gibt es momentan einen Weg, nämlich tatsächlich erst einmal per E-Mail an nobsagile@gmail.com. Du findest alle Informationen auch in den Show Notes und ich freue mich drauf, habe eine ganz tolle Woche und wir hören uns beim nächsten Mal. Bis dann! [Musik] [Musik]

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.